04 Juli, 2015

Home is calling...

Hey ihr Lieben, 
jetzt sind es noch genau 6 Tage, bis ich wieder nach Hause fliege und ich kann es kaum fassen. 
Das gesamte Jahr war natürlich darauf ausgelegt nach 365 Tagen wieder ''abzulaufen'' und es gab auch definitiv einige Momente in denen ich nichts lieber wollte, aber jetzt wo das Ende so nahe steht, nimmt es mich schon ziemlich mit, hier drüben einfach alles so stehen und liegen zu lassen und zu gehen.
Am Freitag war mein letzter Schultag und der war schon ziemlich traurig, weil ich einfach fast allen Leuten tschüss sagen musste und ich dieses Jahr einige echt enge Freunde gewonnen habe, die mir auch sehr wichtig geworden sind. 
Viele Internationals flogen jetzt schon heute oder fliegen in den nächsten paar Tagen wieder nach Hause, wohingegen ich noch fast eine Woche habe. Auf der einen Seite ist es super, weil ich einfach noch mal ein bisschen mehr Zeit für meine Freunde und meine Gastfamilie habe, aber auf der anderen Seite macht es den Abschied auch irgendwie nur noch schwerer. Freitag war für mich schon ein Tag des Abschieds, heute dann noch einmal und so wird jeder Tag werden, bis ich dann am Freitag endlich im Flieger sitze. 
Jetzt nutze ich aber natürlich trotzdem noch mal die letzten Tage um ein paar Dinge zu erledigen, die ich noch unbedingt machen wollte und zu allen Tschüss zu sagen. 
Sobald ich wieder in Deutschland bin, werde ich euch bestimmt wieder mehr über den ''wirklichen'' Abschied erzählen, aber jetzt erstmal noch ein paar Dinge die so in den letzten Wochen so passiert sind. 

unsere Brasilianer 
Die letzten drei Wochen waren relativ umspektakulär, um ehrlich zu sein. In der Schule hatten wir immer kaum etwas zu tun weil wir entweder fertig waren oder es sich nicht mehr gelohnt hätte für uns, das neue Thema anzufangen. An den Wochenenden hatten wir dann meistens irgendwelche Abschiedspartys von unseren Freunden, die jetzt auch wieder nach Hause gehen und haben einfach an sich noch sehr viel alle zusammen unternommen um die Zeit noch einmal richtig zu genießen.


es ist so kalt geworden

the Beauty of NZ sunsets
Das war's auch schon wieder und ich melde mich sobald ich back in Germany bin!! 
Viele Grüße und bis ganz bald 
Eure Jeanne 

P.S.: hier ist noch ein Facebook-post den ich gestern über mein Auslandsjahr gemacht hatte:

So today has been my last school day at Pakuranga College and after spending half a year in Year 12 and half a year in Year 13, I am really gonna miss Pak and all the amazing people there! 
It hasn’t always been an easy year but I have met some wonderful people and gained so many new experiences, so that every tear was worth it. 

For many people an exchange year is supposed to be the ''best’’ year of their life with some great memories and amazing people they’ve met but I think it might be about more than just that. 
To me it was not just a chance to get out of my comfort zone and away from the people I love, but especially about the many challenges and situations I had to handle and all the experiences I gained, no matter if they were good or bad. In the end, all these things taught me so much about life and about myself. 

There are quite a few things that I realized this year; things that seem so obvious but to realize them it literally took me to travel to the other side of the world, get out of my ''normal’’ life and see things from a completely new angle. 
One of theses things was that no matter what anyone else says or thinks about us, we should always be ourselves and should never be ashamed of it, in fact we should fight for it and never give up. So even though I will be back in Germany soon, these will be the things that I’m gonna take home with me and will always remember. 

This year definitely had its ups and downs but overall it was amazing, memorable and made me grow up a lot! Going back to the other side of the world after 365 days really does make me feel nervous since I have changed a lot. Even though I knew that there will be an end at some point, It makes me sad to leave and I am going to really miss my life over here and everyone who made this year so special! 
Thank you <3 


10 Juni, 2015

Nationals - we're coming... maybe

Hey meine Lieben,
also ich muss jetzt doch mal sagen, den Countdown auf 30 Tagen zu sehen, macht mir dann schon ziemlich weiche Knie. Einerseits voller Vorfreude aber dann doch auch ein Teil der sich Gedanken darüber macht, was ich alles so vermissen werde und wie dieser Abschied, nicht nur von Neuseeland aber auch von meinen besten Freunden sein wird.
Trotz all diesen etwas verwirrenden Gedanken geht hier natürlich alles weiter so wie es schon immer ist und obwohl nicht wirklich viel seit dem letzten Post passiert ist, will ich euch doch über zwei Sachen berichten, die jetzt ziemlich aktuell waren oder auch sogar noch sind. 

Erst einmal war vor 2 Wochen der 18. Geburtstag von meinem besten Freund hier drüben und da musste natürlich auch wieder die Kuchen Tradition fortgeführt werden, welche sich in diesem Fall als eine sehr Schoko-lastige Version. 



Also ich finde der ist ja schon genial geworden und ich will gar nicht dran denken wie viel Nutella wir darauf geklatscht haben!!

Heute erst waren mein Team aus Business und Ich bei den Regionals von denen ich euch schon letztes Mal erzählt haben. Am Anfang hatten wir glaube noch ein Bisschen Hoffnung aber spätestens nachdem wir dann die ersten 2,3 Teams gesehen hatten, dachten wir uns nur so: ''Jup, war schön hier gewesen zu sein, ne''. Nein also ganz ehrlich die anderen Teams waren echt 1A und von 16 Teams, die heute noch dabei waren, waren alleine 5 schon von unserer Schule, was echt richtig gut ist.
Als unsere Präsentation dann war, hatte unser Video erstmal nicht funktioniert, also mussten wir schon da ein Bisschen improvisieren, aber weil wir alle sowieso nicht viel von dem ganzen erwartet haben, sind wir da alle mehr oder weniger casually dran gegangen und haben das halt so ein wenig lockerer präsentiert, was teilweise auch Lachanfälle etc. geheißen hatte. Als es dann nach der letzten Gruppe zu den Preis Gewinnern um den 1., 2. und 3. Platz ging, saß unseres Team dort und hat darauf gewartet einer Gruppe zu gratulieren, die von unser Schule war, sodass wir gar nicht mitbekommen haben, dass es unsere eigene Gruppe war. Es hat wirklich 1 Minute gedauert, bis wir das dann verstanden haben und nach unten gegangen sind. Wir sind zwar ''nur'' 3.Platz geworden, was für manche vielleicht nicht als gewinnen gilt, aber für uns war es mehr als gewinnen. Ich weiß noch genau wie unser Team begonnen hatte am Anfang des Jahres, mit den meisten Problemen weil wir uns nicht einmal darauf einigen konnten welches Produkt wir verkaufen wollen und jetzt? 
Jetzt sind wir quasi auf dem besten Weg den man haben kann um sich für die Nationals zu qualifizieren und ich bin echt sehr sehr stolz auf alle aus unserem Team, weil es wirklich sehr viel Mühe und auch Aufwand neben der Schule gebraucht hat, um das zu erreichen, was wir jetzt auch schlussendlich wirklich erreicht haben!!


bevor der Bekanntgebung der Gewinner
Und danach: Ich würde sagen man sieht die Begeisterung 
Unser Team und ein zweites Team von unserer Schule das
den zweiten Platz bekommen hat! CONGRATS!!

Also ich kann nicht mehr sagen als, dass ich sehr sehr stolz auf uns bin und sie alle wirklich vermissen werde, da wir doch sehr viel zusammen gearbeitet, diskutiert aber auch gelacht haben.


Ganz Liebe Grüße von hier drüben 
Eure Jeanne 

20 Mai, 2015

#Pakball2015

Ich dachte mir ich mache einen Extra Post für den Ball, weil es eben so schön war!
Vor 2 Wochen war der jährliche Ball von unserer Schule, auf welchen aber nur Year 12 und Year 13 Schüler dürfen. Die Vorbereitungen für ihn waren teilweise gar nicht so einfach und ab und zu auch mal eine richtige Challenge. Schlussendlich war es aber super schön und wir haben es alle sehr genossen, so weit ich weiss. Lara, Nina und Ich waren vor dem Ball noch auf einem Preball, was auch eine ziemlich coole Erfahrung war. Gegen Abend sind wir dann alle von dem Preball mit einem Partybus zum Ball gefahren, was eine echt witzige Fahrt war. Auf dem Ball selber hatten wir hauptsächlich Fotos gemacht, in allen verschiedenen Arten die es gab, getanzt, gegessen und einfach mit Leuten geredet. Es war super schön aber jetzt lasse ich mal die Fotos für sich selber sprechen. 
Ach und unser Ballmotto war: Winter Solstice weswegen alles auch ein wenig winterlich aussah :)




















Alles in allem hatte ich einen wunderschönen Abend und war echt zufrieden, was ich Lara zu verdanken habe, die mein Make-up und meine Haare gemacht hat und mit welchen ich nicht mehr zufrieden sein hätte können!! 

IT WAS A WONDERFUL NIGHT WITH WONDERFUL PEOPLE 

Last few weeks

Hallöle meine Lieben,
nachdem hier von Zuhause schon viel Druck kam erzähl ich mal wieder was oder zeige euch zumindest mal ein paar Fotos.

Also wir sind jetzt schon wieder in der Mitte von Term 2 in 2015 was auch mein letzter Term hier drüben sein wird. Einerseits freue ich mich natürlich schon riesig auf Zuhause aber es wird schon ein paar Dinge geben die ich auch ziemlich von hier drüben vermissen werde.


Es ist zwar schon wieder eine Ewigkeit her aber hier sind noch ein paar Bilder von Lara und meinem Trip zum Coromandel vor 6 Wochen. 
Unser Business : Petastic
und unser fabelhaftes Team :D 


Wie man sehen kann hatten wir nen riesen Spaß auch trotz des schlechten Wetters. Es ist eben auch echt schön dort.

Von der Schule gibt es eigentlich nicht so viel zu erzählen, außer vielleicht, dass ich jetzt 

meine Jacke in Fabrics fertig gemacht habe, aber davon gibts noch kein Foto für euch ;D.
Ach ja, Business! Das war ja das Lustigste überhaupt! Also in Business müssen wir halt ein eigenes Business aufbauen und mussten das eben auch vor Leuten präsentieren und wenn man da richtig gut ist, kann man da am Ende auch ziemlich viel gewinnen. Unser Team ist eher so ne schwierige Sache, würde ich mal sagen und unser Ziel war eigentlich nur uns so wenig wie möglich zu blamieren und eben unser Bestes zu geben. Jetzt waren letzten Freitag die Präsentationen und am Dienstag Abend finden wir  dann raus, dass wir es in das regionalen Finale geschafft haben! Wir waren alle ziemlich überrascht und geschockt weil unser Ziel eher nicht weiterkommen war. Außerdem hatten wir nicht einmal richtig geprobt und ziemlich viel improvisiert. Naja jetzt müssen wir eben 
noch mal ran und diesmal aber vor 250 Zuschauern! 

Oh je, das wird mal ein Disaster!

Seid diesem Term gehen meine Mädels und ich auch relativ oft zu den Spielen von unserer Schule. Also meistens schauen wir uns Hockey, Fußball und Rugby an. Erst letzten Freitag hatte unser Rugby Team im Stadium gespielt als Vorgruppe für die Blues. Das war schon echt cool unsere Jungs da groß auf den Bildschirmen zu sehen! :D Wir waren natürlich auch alle total dabei und waren ja sowieso die besten Fans haha. Außerdem haben wir auch unser eigenes Vokabular für Rugby gefunden. Einmal zum Beispiel die Schildkröte und dann noch der Cheerleader. Wenigstens verstehen wir dann um was es geht!
Obwohl der Winter immer näher kommt und es auch wirklich kälter wird, verbringen wir echt gerne Zeit draußen und genießen das herbstliche Wetter und mit warmen Klamotten geht das ja auch gut! :)




So das war's auch schon wieder für Teil 1 von 2 für heute und wenn es irgendwelche interessanten Neuigkeiten gibt melde ich mich wieder.
Bis Bald 
Eure Jeanne 




15 April, 2015

Best time of my life

Hey meine Lieben,
Nach einer Ewigkeit, erzähl ich euch auch mal wieder was hier so alles passiert und was ich so in den letzten Wochen gemacht habe.
Also als allererstes kann ich mich jetzt seit neuestem ganz offiziell als einen Taucher bezeichnen, weil ich jetzt endlich meinen Tauchschein fertig gemacht habe!


Vorvorvorletztes Wochenende waren Lara und Ich auf einem Holifestival hier drüben, welches aber ziemlich anderes war als die deutschen, aber trotzdem total viel Spaß gemacht hat.
Vor allem waren wir kunterbunt und es hat gefühlte Jahrhunderte gedauert bis man es geschafft hatte, wieder die ganze Farbe aus den Haaren zu waschen!!








Am Wochenende darauf konnte ich kaum noch still sitzen und war aufgeregt wie sonst was, weil nämlich mein Papa und mein Bruder mich besuchen kamen! Als sie da am Sonntag plötzlich wieder vor mir standen, war es einfach so unglaublich toll wieder zumindest mit einem kleinem Teil meiner Family vereint zu sein! Trotz alledem was ich her erlebe und so mache, vermisse ich meine Familie nämlich sehr und freue mich jetzt schon wieder darauf alle bald wieder sehen zu können!!
Am Sonntag waren wir alle zusammen im Hafen von Auckland essen bevor es dann am Montag morgen auch schon mit
unserem extrem coolen Wohnmobil los ging, welchen wir für die nächsten
Wochen ausgeliehen hatten.
Nachdem wir also unser Wohnmobil zum Laufen gebracht hatten ging's dann auch schon los auf unsere Tour über die gesamte Nordinsel von Neuseeland. Unser erstes Ziel war Paihia, was in der Bay of Islands liegt und schon relativ nördlich ist.
Paihia - Bay of islands
Nach ca 4 Stunden Fahrt kamen wir dort auch an und hatten noch Zeit um in der ''Stadt'' etwas Essen zu gehen. Am nächsten Morgen hatten wir eine Dolphin swimming Tour gebucht, für welche wir auch schon früh aufstehen mussten. Es war super schön auf dem Boot, da wir auch ein bisschen die Inseln in der Bay of Islands sehen konnten und eine riesen große Delfinschule gefunden hatten! Sie war echt monströs und die Delfine waren so süß. Leider konnten wir nicht mit ihnen schwimmen gehen, da Babies und Teenager Delfine in der Gruppe waren und man dann nicht mit den Delfinen schwimmen gehen darf, da es diese gefährden könnte. Ein Baby Delfin muss alle 2-3 Minuten gefüttert werden und wenn es eine Mahlzeit verpasst, könnte das schon lebensbedrohliche Folgen haben und das will ja niemand.
Cape Reinga
Außerdem haben wir noch den kleinsten Pinguin der Welt gesehen, welcher meiner Meinung nach eher wie eine Ente aussieht. Nach der Tour mussten wir uns auch schon wieder auf den Weg machen um nach Cape Reinga zu kommen, das unser 2tes Ziel war. Dort angekommen, gings gleich auf einen kleinen Hügel hoch und zum Leuchtturm. Von dem Hügel aus konnte man ganz genau sehen wie die Tasmanische See aus dem Westen auf den Pazifischen Ozean aus dem Osten stößt. Es ist echt schön da und irgendwie auch nen cooles Gefühl so am ''Ende'' eines Landes zu stehen.


Cape Reinga 
Da wir nach Cape Reinga noch relativ viel Zeit hatten, haben wir dann enstchieden nicht dort über Nacht zu bleiben sondern wieder ein Stück weiter runterzufahren, damit wir nicht einen ganz so langen Weg am nächsten Tag hätten. Auf unserem Weg machten wir noch einen kleinen Abstecher zu den naheliegeneden riesen großen Dünen, was sich wirklich voll und ganz gelohnt hat.
Dünen 



Es ist unglaublich schön dort und man fühlt sich so als wäre man in der Wüste!! Danach machten wir uns dann aber auch endgültig auf den Weg zum nächsten Campingplatz...
naja, da alles ein bisschen später geworden war, endete es darin, dass wir im Dunkeln auf irgend einer Schotterpiste standen, von Wildpferden überrannt wurden und uns vor den gefährlichen Possums fürchteten. Schlussendlich haben wir dann aber doch unseren Campingplatz gefunden, welcher uns am nächsten Tag eine wunderschöne Sicht auf den 90 Miles beach brachte! Es war wirklich so wunderschön dort und der Strand ist wirklich richtig richtig lang!!


90 miles beach

Nachdem wir eine Zeit am Strand verbracht hatten, tausend tote Fische gefunden und uns mit einer Kuh angelegt hatten, mussten wir uns dann auch schon wieder auf den Weg nach Piha machen, welcher dann schlussendlich doch relativ lang war. Wir kamen dort gegen Abend an, was aber eigentlich perfekt war, da die Sonnenuntergänge in Piha ein Traum sind und wir noch ein paar schöne Fotos machen konnten. Morgens hatten wir dann ganz in Ruhe Zeit uns den Strand anzuschauen und einer Filmcrew zuzugucken, welche dort am Strand irgend etwas gedreht hatten (wahrscheinlich das Neuseeländische Baywatch oder so :D).


PIHA
Von Piha aus war unserer nächster Anlaufpunkt Tauranga in the Bay of plenty.
Dort hatten wir super viel Glück mit unserem Stellplatz, welcher nämlich genau am Strand lag und man direkt ins Wasser hüpfen konnte, wenn man wollte.
Tauranga
Wir verbrachten dort das Osterwochende, wodurch viele Dinge geschlossen waren, aber das war auch gar nicht so schlimm, so hatten wir nämlich einfach mal zwei Tage Zeit zum entspannen und uns vom ständigen Fahren zu erholen.



Am zweiten Tag gings dann auch schon wieder Weiter, diesmal hatten wir aber einen ''Action'' Zwischenstopp in Rotorua bevor wir abends weiter nach Tongariro gefahren sind.
Rotorua

In Rotorua ging`s zuerst zur Agroventure world wo Max den Freefall Extreme gemacht hat und wir alle drei den Swoop, so wie das Schnellboot.

Es war einfach so lustig und Papa hatte glaube fast ein Herzinfarkt beim Swoop... naja ist ja schon auch nen Stück

hoch wo man da in diesem Sack runterfällt. ;)
Danach sind wir noch zur Skyline gefahen. Dort kann man erst mit einer Gondel auf den Berg hochfahren und dann oben mit solchen kleinen Autos wieder runterfahren. Wir sind insgesamt 3 mal gefahren und ich hab natürlich jedesmal gewonnen ;D!!


Rotorua


Nach Rotorua mussten wir aber auch weiter fahren um
noch nach Tongariro zu kommen, wo wir nämlich am
nächsten Tag schon früh morgens unseren Tongari
Alpine Crossing geplant hatten. Das Crossing ist einfach gesagt eine 19,4 km langen Wanderung über Vulkane (ca 750höhenmeter), welche eine große Sache hier drüben ist. Bevor wir aber unseren Campingplatz finden konnten wurde es mal wieder dunkel, was natürlich wieder ein wenig Panik im Wohnmobil Baier auslöste (wegen den Possums nur natürlich ;D). 



Tongariro Alpine Crossing

 Es lag aber auch daran, dass unser Campingplatz dort im National park lag und es dort natürlich kein GPS Signal gab,geschweige denn irgendwelche ansatzweise normalen Adressen und Hausnummern.
Naja wir haben es ja noch gefunden und konnten am nächsten Tag auch heil auf die Wanderung gehen. Wir haben ca. 4 3/4 Stunden für die gesamte Tour gebraucht, womit wir ganz zufrieden waren, da die ''normale'' Laufzeit 8 Stunden beträgt.





Tongariro Alpine Crossing

Napier

 


Dort oben kann es echt sehr schön sein aber auch ziemlich windig und das Wetter macht sowieso was es will von dem her war Ziebelschicht-Kleidung angesagt.  


Da wir schon sehr früh wieder fertig waren, hatten wir dann den ganzen restlichen Tag viel Zeit zu entspannen, um am nächsten Tag ganz ohne Hektik weiter nach Napier fahren zu können, wo wir für eine Nacht stoppten bevor wir uns ganz nach unten, nach Wellington, auf den Weg machten.



Auf dem Weg nach Wellington
In Wellington entschied sich das Wetter dann leider auf Regen umzuschalten, weswegen wir dann unseren gesamten Aufenthalt in Wellington in der Regenjacke verbringen
irgendwo im Nirgendwo zwischen Wellington und Waitomo
durften. Trotz des schlechten Wetters haben wir uns aber das Museum, die Cuba Street und viele andere Dinge dort angeschaut. Also meiner Meinung nach kann Wellington eine schöne Stadt sein, solange es halt nicht regnet. 



Außerdem ist es echt winzig, was einer der Gründe war, weshalb wir uns entschieden haben schon früher weiter zufahren und uns schon mal ein Stück auf den Weg zu den Waitomo Caves zu machen.
Ungefähr in der Hälfte zwischen Wellington und den Waitomo Caves sind wir dann auf einem Campingplatz die Nacht geblieben und durften unseren Platz mit einer super süßen Katze, Hühnern und einer Ziege teilen.







Gegen Mittag kamen wir bei den Waitomo Caves an, wo Papa und Max die Tour durch die Glowworm Caves gemacht haben. Leider haben wir davon natürlich keine Bilder, weil man da unten keine machen darf. Danach hat Papa uns dann noch auf eine kleine Wanderung geschleift (is halt schon nen Naturfreak HAHA:D). Ne, das war eigentlich noch voll schön, weil man ein paar Wasserfälle sehen konnte und durch so kleine enge Höhlen klettern musste.







Nach den Waitomo Caves hatten wir nur noch ein richtiges Ziel und das war Hobbtion. Also sind wir früh morgens losgefahren um rechtzeitig zu unserer Tour zu kommen und es war echt so cool dort. Ich selber hab ja gerade mal einen Film von den dreien geschaut, aber um ehrlich zu sein, schau ich mir jetzt mal alle an. Der Typ der uns alles gezeigt hat war super lustig und hatte echt ein paar Geschichten zu erzählen. 



Zum Beispiel pflücken die Hobbits in irgendeinem der drei Filme anscheinend irgendwann mal Pflaumen oder so was ähnliches.                              Jetzt war aber das Problem, dass Pflaumenbäume zu groß sind und das dann nicht von den Proportionen her, her gepasst hätte. Also haben sie dort Apfel- und Birnenbäume hin gepflanzt und haben jedes einzelne Blatt und einzelne Frucht handgepflückt und danach durch tausende von Fake-pflaumenblätter und Pflaumen an dem Baum mit Draht ersetzt. Es hat ca. 3 Monate gedauert das alles zu machen und schlussendlich war die Scene mit den Pflaumenbäumen für vielleicht 10 Sekunden im Film. Die Armen, die diesen Job hatten .

Nach Hobbiton ging es nur noch auf unseren letzten Campingplatz für eine Nacht um dann am nächsten Morgen relativ früh schon weiter, wieder zurück nach Auckland, zu fahren.
Samstagabend waren Lara und Ich zusammen auf dem Ed Sheeran Konzert, auf das wir schon eine Ewigkeit gewartet hatten und es war echt cool!! Er ist schon ein guter Sänger aber er hat auch einige Lieder die ich einfach nicht ausstehen kann - aber ansich war es echt ein gutes Konzert!

Am Sonntag hatte ich dann noch einen ganzen Tag mit meinen Jungs und erst Abends sind sie dann wieder zurück nach Deutschland geflogen. Es war mit die schönste Zeit, die ich hier drüben hatte und ich vermisse sie jetzt schon extrem! Es war einfach ein unglaubliches Erlebnis und so toll mit Ihnen das teilen zu können, was ich hier schon ein ganzes Jahr lang erleben konnte! Jetzt sind es noch knappe 3 Monate, 12 Wochen oder 86 Tage bis ich wieder nach Hause komme und so sehr ich die Zeit hier genieße, kommt in mir auch schon wieder eine große Vorfreude auf, meine Familie und Freunde wiederzusehen und mein wieder etwas ''normaleres'' Leben führen zu können.
Alles in allem war es das aber auch schon wieder von mir und ich berichte euch wieder, sobald die Schule in einer Woche wieder beginnt und es wieder Neuigkeiten gibt.

Grüße aus dem immer kälter werdenden Neuseeland
Eure Jeanne

P.S.: den ganzen Urlaub über habe ich immer wieder an allen möglichen Stellen Handstände gemacht und hier ist das Resultat: